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Praxis-Erfahrungsberichte zu   XP-Detektoren und Zubehör

 

1. XP-Gmaxx Test und Erfahrungsbericht von Ralph (Elrondo)

Nach vielem Überlegen welcher Detektor es nun sein soll hab ich mich vor einigen Monaten für den XP Gmaxx entschieden.
Ich besitze und besaß schon mehrere Detektoren, darunter EX2, MXT, 1008 turbo, 6000XL, C-Scope, Tesoro...

 

Erster Eindruck

Der Gmaxx machte nach dem Auspacken einen guten Eindruck, alles sauber verarbeitet und sehr stabil. Selbst an Kleinigkeiten wurde gedacht, wie Abdeckkappen für die vergoldeten Kontakte für Spulenkabel und Steckbuchse.
Das Spulenkabel ist durch die doppelte Abschirmung etwas unflexibel, lässt sich aber in den Griff bekommen.
Eine Polsterung für die Armstütze wäre wünschenswert, das habe ich durch ein Stück Moosgummi aber einfach und bequem gelöst.

Es besteht die Möglichkeit die Elektronikbox vorne am Gestänge, unterm Arm oder Hipmount zu benutzen.
Ich habe mich für die Variante unterm Arm entschieden, so ist das Gerät optimal ausbalanciert.
Der Detektor lässt sich stundenlang ohne Krämpfe schwenken. Das Gewicht liegt deutlich unter dem von EX2, MXT usw. und kann so auch über längere Zeit zB. am Hang eingesetzt werden. In Frankreich wird wohl die Hüftvariante bevorzugt, dann hat man nur noch das Fliegengewicht von Spule und Gestänge am Arm.

 

Praktischer Einsatz

Die Bedienung ist sehr einfach, man kann sich das innerhalb kürzester Zeit aus der guten deutschsprachigen Bedienungsanleitung aneignen.
Selbst der manuelle Bodenabgleich ist super einfach.
Der Gmaxx ist auch von weniger versierten Sondengängern in kurzer Zeit beherrschbar.

Meine ersten Tests im Gelände überraschten positiv. Ich suchte im reinen Diskmodus. Auf Stellen welche ich schon mit anderen Detektoren abgesucht hatte kam noch einiges zu Tage.
Die Kleinteilempfindlichkeitkeit stellte sich als hervorragend heraus.

Zum richtigen Hammer allerdings entwickelte sich der Gmaxx nachdem ich mich in den 3-Ton Modus eingearbeitet /eingehört hatte.
Der Gmaxx besitzt 3 unabhängige Tongeneratoren. Tief - mittel - hoch. Der Eisenton kann in der Lautstärke durch einen Drehregler angepasst werden.
Mit etwas Übung ist eine 90% Unterscheidung zwischen "gut" und "böse" problemlos möglich.
Wirklich gute Teile wie Silber, Münzen usw. sind eindeutig identifizierbar, sie erzeugen ein ganz klares Signal.
Nach ein paar solch schöner Klänge im Ohr freut man sich schon beim Nächsten, weil klar ist: Da liegt was brauchbares.

Grosse Eisenteile werden wie bei anderen Detektoren auch teilweise mit mittlerem Ton angezeigt, jedoch mit etwas Übung lässt sich das eindeutig unterscheiden, zumal dann immer der tiefe Eisenton mitkommt, welcher sich in der gewünschten Lautstärke zumischen lässt.

Mit dieser Funktion ist es auch gut möglich nahe beieinanderliegende Buntmetallteile und Eisenschrott von einander zu unterscheiden. Es lässt sich sogar den "Ironmasking" Effekt damit in vielen Fällen unterdrücken.

Bei Tests und Suchgängen mit anderen Suchern war mein Gmaxx immer ganz vorne mit dabei und gehört definitiv zu den Top Detektoren auf dem Markt. Bemerkenswert ist auch das Verhalten auf mineralisiertem Boden. Ich habe selten eine Detektor erlebt, der sich so unbeeindruckt davon zeigte.

Das Pinpointing ist trotz DD-Spule sehr exakt und mittels Kreuzpeilung ist die Lage des Objekts, mit ein wenig Übung, genau zu ermitteln.



Anmerkung

Der Einsatz eines Kopfhörers ist auf jeden Fall sinnvoll, durch die sehr gute Leistung werden auch tiefliegende Objekte noch angezeigt, die Lautstärke des Signals lässt Rückschlüsse auf die Tiefe und Größe des Objekts zu.

Ich betreibe den Gmaxx mit AA- Akkus 2400 mAh, mit einem Satz Akkus kann ich zwischen 35 und 40 Stunden suchen.

 

Fazit

Der Gmaxx ist momentan "MEIN" Detektor, einfach zu bedienen, hervorragene Suchleistung und Metallunterscheidung, gut verarbeitet und leicht und ohne Schnickschnack.
Einige die sich aufgrund meiner guten Erfahrungen auch einen Gmaxx zulegten sind wie ich total begeistert.
Ich kann auf jeden Fall empfehlen den Gmaxx beim Detektorkauf in die engere Wahl zu nehmen.

Ich weiß das alles klingt sehr überschwenglich, aber ich bin definitv kein Markenfetischist, wenn mich der Gmaxx nicht wirklich überzeugt hätte, wäre er schon lange den Weg zu EBAY gegangen.

 

Ralph (Elrond)    Elrondos-Homepage


2. XP-ADX 200 / XP-Gmaxx und Spiderspule Test und Erfahrungsbericht von Michael aus der Eifel

 

Wie jeder Sondengänger habe auch ich einmal klein und unerfahren angefangen. Mein erstes Gerät war ein uraltes Withes AF 101 für 200 DM. Es arbeitete ausschließlich im Allmetall Modus und von der Suchleistung brauch ich gar nicht erst anfangen.

Irgendwann bekam ich Kontakt zu anderen Sondengängern mit anderen Geräten und sie empfahlen mir, den Eifelsucher zu kontaktieren wenn ich Fragen habe. Nachdem ich nun diese Geräte gesehen habe und mich durch eine wirkliche informative Homepage gelesen hatte wurde ich doch neugierig und machte einen Termin beim Eifel-Thomas.

Nach einem ausführlichen Plausch, einer hervorragenden Beratung und einer ausgiebigen Testrunde auf einem Feld, kaufte ich mir mein erstes ADX 200 von XP.


Zu Hause angekommen packte ich das Gerät aus. Die gute Verarbeitung im Gegensatz zu meinem alten Gerät fiel mir, beim eigenhändigen Zusammenbau direkt auf. Nachdem ich mein Gerät montiert hatte, ging es auch sofort in den Wald. Ich wollte ja schließlich wissen, was meine Sonde kann.

Als Allmetallgeschädigter Anfänger war ich von "dem Wunder der Diskrimination" schon bald total fasziniert. Leider lernte ich auch schnell das XP-Problem Nr.1 kennen- Die Anfälligkeit auf Stromleitungen = Störsignale.


Nun unternahm ich öfter Touren mit meinem ADX200 und lernte es besser kennen. Und damit stellten sich dann auch die ersten besseren Sucherfolge ein. Als Militariasucher ist mir Suchtiefe heute sehr wichtig, auch wenn das meist entsprechende Arbeit beim bergen bedeutet.

Als ich mein Gerät richtig gut im Griff hatte ging ich immer öfter auf den Eifelsucher-Stammtisch, wo ich mich mit anderen Sondlern austauschte. Dort erfuhr ich dann auch vom XP-G MAXX. Nicht das ich mit meinem ADX 200 unzufrieden war, aber die Option einer zwei-bzw drei Tonunterscheidung, EINFACHER manueller Bodenabgleich und viele andere Möglichkeiten machten mich schon neugierig. Also ging es erneut zum Eifelsucher um das "Spielzeug" mal zu testen. Und schon wollte ich es haben...


Anfangs, nachdem ich mein G_Maxx kaufte hatte ich nur das "Starterpaket" mit der 22,5er DD Suchspule zur Verfügung, da mein Geldbeutel nicht mehr zuließ.
Die Mehrtonunterscheidung macht wirklich Freude da sie recht einfach ist. Darum halte ich das Gerät u.a. auch für Anfänger geeignet. (Ich bevorzuge den Zweitonmodus).

Auch der Bodenabgleich war ein Kinderspiel und musste nicht alle 10 Meter neu justiert werden. Positiv zu erwähnen ist der geringe Suchtiefenverlust auch bei weiter aufgedrehtem "Groundregler".
Aber die Anfälligkeit auf Überlandleitungen erinnerten mich dann wieder an meinen guten alten ADX200. Dennoch macht das Suchen mit der Maschine einfach Spaß und die Erfolge blieben bei entsprechender Recherche nicht aus.

Irgendwann meinte es das Schicksal gut mit mir und meinem Portemonnaie und so zog ich erneut zum Thomas um mir Funkkopfhörer und eine Zusatzsuchspule zu kaufen. Ich konnte mich nicht entscheiden, welche es sein sollte, 27erDD oder die neue Spider. Nach einigen Überlegen und einer (wieder mal) guten Beratung entschloss ich mich für die Spider.


Die neuen Möglichkeiten mit dieser Geräte/Zubehörkombination waren/sind nicht übel. Die Spider ist wesentlich weniger störanfällig auf Stromleitungen, als ich es von XP gewohnt bin. Und in der Tiefenleistung macht sie meine 22,5er DD nass.

Und das verwundert mich, da sie fast genauso groß ist und sogar noch einen Tick leichter. Sie erweitert meine Suchoptionen um einiges, da ich nun auch in der Nähe von Stromleitungen suchen kann. Der WS1 Funkkopfhörer hat das Finden und Bergen auch um einiges erleichtert, da ich nicht mehr am lästigen Kabel hängen bleibe. Durchschnittlich lade ich ihn alle 20 Stunden einmal auf.

Inzwischen habe ich meine XP-Ausrüstung noch um die 38x45er Riesensuchspule erweitert und erlebte wieder eine Überraschung. Die Spule ist natürlich zu schwer um täglich über Stunden mit ihr zu schwenken. Die geringe Kleinteilempfindlichkeit und die schlechte Punktortung sind nichts unerwartetes. Aber die Tiefenleistung ist beeindruckend. Ein Suchkollege lief mit dem Tesoro Lobo vor mir durch ein Stellungsloch und bekam kein Signal. Mein GMaxx gab hier jedoch ein klares und deutliches Signal....

Die Moral von der Geschicht ist, daß man schlecht gelaunt nach Hause geht, wenn man aus 150cm Eifelboden eine leere extrem korrodierte Munitionskiste geborgen hat. Aber die Leistung überzeugt. Grundsätzlich bin ich (wie alle Anderen) von meinem Gerät, sowie dem guten Service vom Eifelsucher überzeugt und sehr zufrieden damit.

Gruß und "Gut Fund" aus der schönen Eifel
Michael

 

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