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Welche
Qualifikationen sollten Sondengänger mitbringen - um das Hobby
"effektiv" auszuüben?
Eine
Frage die zunächst einmal sekundär erscheinen mag, die
sich aber jeder stellen sollte der das Hobby ernsthaft und mit Erfolg
ausüben möchte!
Unter
Qualifikation - also Voraussetzungen - verstehe ich im folgenden
zunächst diese Punkte:
1.
Bereitschaft zur Ruhe und Ausdauer
2.
Zeit
3.
technisches Verständnis
4.
Finanzieller Spielraum
5.
Realitätsbewusstsein
Zu
1.
Die
wichtigste aller Grundvoraussetzungen um das Hobby
Sondengehen auszuüben ist die Bereitschaft der Ruhe und Ausdauer!
Wer
von Natur aus ein unruhiges Wesen hat und stetig "auf dem Sprung"
ist, wer sich z.B. Angeln als den schrecklichsten Zeitvertreib überhaupt
vorstellt der sollte sich ernsthaft Gedanken machen ob das Hobby
Sondengehen - für ihn - das richtige ist!
Ruhe
benötigt man wenn man als Beispiel ein großes Areal,
Meter für Meter absuchen möchte. Hier sind nicht die gelaufenen
Meter von Belang sondern die lückenlos(!) abgesuchte Fläche.
Wer hier das "Rennen" anfängt nur um Strecke zurück
zu legen hat bereits den ersten Kardinalsfehler begangen!
Ausdauer
bedarf es, auch wenn man mal eine Stunde, einen Tag oder gar ein
paar Suchtage, nichts "gutes" gefunden hat! Wer dann die
Flinte ins Korn wirft und sich entmutigen lässt der sollte
an seiner Einstellung arbeiten oder das Hobby wechseln!
Ein
Funderfolg ist von vielen Bedingungen abhängig und in letzter
Konsequenz die eigene Schuld wenn dieser ausbleibt!
Zu
2.
Wer
das Hobby Sondengehen ausüben möchte, muss sich darauf
einstellen das dies keine Beschäftigung ist die man nur alle
paar Monate ausübt! Man muss am Ball bleiben sonst reicht der
Punkt 1 alleine nicht aus.
Es
sollte wenigstens zwei mal im Monat für gut
3 Stunden gesucht werden. Wer das nicht tut, kann weder sein Gerät
richtig kennenlernen noch mit einem guten Funderfolg rechnen. Technik
beherrschen und Sucherfahrung sammeln kann man nicht alleine aus
Büchern lernen oder im Traum daran!!
Zu
3.
Einschalten
- Losssuchen! Das ist tatsächlich möglich, jedoch muss
man selbst bei einfachst zu bedienenden Metalldetektoren eine Portion
technisches Verständnis mitbringen und sich
mit physikalischen Gegebenheiten "bewusst" auseinandersetzen!
Mit Technik ist hier nämlich nicht nur die Bedienung des Gerätes
gemeint sondern auch das richtige Führen des Metalldetektors,
die Umsetzung der akustischen und/oder optischen Anzeigen und die
Erkennung der ständig vorkommenden Störsignale. Die Metallortung
ist einfach wenn sie VERSTANDEN wird!
Zu
4.
Auch
wenn die Werbung auf ungezählten Webseiten und Online-Auktionshäusern
für einen Neueinsteiger den Eindruck erweckt das man mit wenig
Geld das gleiche erreicht wie Gerätschaften in der Preisklasse
ab 500 Euro so driftet hier das Werbeversprechen
mit den tatsächlich erreichten Ergebnissen weit auseinander!
Wer
das Hobby Sondengehn "ernsthaft" betreiben möchte
und nicht mit störanfälligen Wunderdetektoren sein Glück
versuchen will der sollte sich auf Detektoren in der untersten Preisklasse
von 300 Euro einstellen!
Je
nach Verwendungszweck reicht so ein Detektor auch um die gesteckten
Such-Ziele zu erreichen. Im Regelfall sollte man aber für den
ersten (brauchbaren) Detektor rund 500 Euro veranschlagen.
Ich
darf an dieser Stelle ausdrücklich vor (neuen) Metalldetektoren
in der Preisklasse zwischen 50 und 200 Euro warnen, hier ist die
Auswahl für einen brauchbaren Detektor verschwindend gering!!
Gebrauchte
Metalldetektoren die empfehlenswert sind, fangen ab ca. 250 Euro
an - da der Wertverlust bei Markendetektoren maximal 35% vom Neuwert
(oder ehemaligen Neupreis) liegt. Selbst 10 Jahre alte Geräte
- und älter - haben keinen
größeren
Wertverlust WENN es sich um einen Markendetektor handelt!
Zu
5.
Sie
wollen das Hobby Sondengehen anfangen weil Sie schnell reich
werden wollen?
Dann
träumen Sie mal weiter....
Wer
sich aus DIESEM Grund einen Metalldetekor kauft und nicht grade
im eigenen Garten einen Familienschatz vermutet, sollte sich von
diesem Triebgedanken ganz schnell verabschieden!
Reich
wurden wir alle - an Erfahrung - die Wenigstens haben damit das
große Los gezogen...
Um
es anders zu sagen: Spielen Sie Lotto - die Wahrscheinlichkeit dabei
reich zu werden ist größer als mit einem Metalldetektor
einen Schatz zu finden der einem 6er im Lotto gleicht.
Aus
diesem Grund sollte Sie - zuletzt - dieses Hobby ausüben wollen!
Kann
man einen Funderfolg garantieren?
Ja
man kann - aber man muss daran (für sich selbst) im wahrsten
Sinne des Wortes "glauben"!
Ich
begebe mich jetzt in eine Region die den überwiegenden Teil
der Sondengänger und den Menschen im allgemeinen suspekt vorkommen
wird.
Ich
darf dazu anmerken das ich hier weder einen Glauben (im Sinne von
Sektentum) propagieren möchte noch meinen gesunden Menschenverstand
(oder die Gewissheit daran) aufs Spiel setzen möchte, um mich
lächerlich zu machen.
Von
meinem Naturell her bin ich nicht sonderlich leichtgläubig,
sondern verlange wissenschaftlich fundierte Aussagen. Aber ich habe
auch zugeben müssen das sich nicht alles logisch und schlüssig
erklären lässt.
Und nur weil wir es nicht erklären KÖNNEN – heißt
es noch lange nicht - das es nicht funktioniert!
Wer
sich im ersten Teil dieser Seite wiederfindet und die Voraussetzungen
für einen effektiv arbeitenden Sondengänger mitbringt,
hat die größte Hürde bereits genommen.
Zu
einer erfolgreichen Sondengängerkarriere gehört zudem
noch die Fähigkeit eine gute Recherche zu
betreiben. Ohne die wird die Möglichkeit einen guten Fund zu
machen auf ein Minimum reduziert und dann zählt nur noch ungewisses
Glück bei der „planlosen“ Suche....
Zum
Thema Recherche verfasse ich später, an anderer Stelle, noch
einen Artikel.
Jetzt
habe ich alle Voraussetzungen für einen erfolgreichen Sondengänger
aufgelistet, das sollte ja eigentlich reichen – aber wo wird
es nun „suspekt“?
Jeder
kennt den Spruch „Glaube versetzt Berge“ - Aber kaum
einer würde dieses Zitat auf das Hobby Sondengehen anwenden
und doch ist daran mehr Wahrheit als man auch nur im entferntesten
vorstellen kann und will!
Ich
könnte mittlerweile ein kleines Buch darüber schreiben
wo dieser Glaube seine Wirkung getan hat, aber ich führe hier
kein einziges Beispiel dieser Art auf, da Papier bekanntlich geduldig
ist und ich mich hier auf das wesentliche beschränken möchte.
Zudem mag ich „Erfolgsgeschichten“ dieser Art nicht
sonderlich da sie für mich den Flair von Marktschreiern haben...
Aber
habt ihr - die das Hobby schon länger ausüben –
nicht auch schon mal gefragt: Warum findet mein Sondengängerkollege
deutlich mehr als ich – obwohl ich eigentlich das bessere
Gerät habe und auf dem gleichen Areal unterwegs bin wo die
Funde eigentlich nur so „purzeln“ müssten?
Vielleicht
liegt es ja daran das er DARAN GLAUBT etwas gutes zu finden!
Das
kann unbewusst aber auch bewusst geschehen.
Dazu kann ich nur eine grobe Hilfestellung geben
wie es funktionieren könnte und wie ich das in der Regel mache.
- Ihr
bereitet euren Suchgang vor.
- Während
ihr das macht wünscht ihr euch im Geiste WAS ihr finden
wollt!
- Jetzt
ist es von größter Wichtigkeit das ihr „realistisch“
bei diesem Wunschgedanken bleibt!
Damit ist gemeint das ihr euch, aufgrund eurer voran gegangene
Recherche oder um das Wissen „wo“ ihr euch gerade
befindet ein Fundobjekt vorstellt was in dieser Umgebung 1.
gefunden werden KANN und 2. (und das ist noch viel wichtiger)
- was ihr selbst GLAUBT -was ihr finden könntet!
- Der
Wunsch: "Ich will eine Goldmünze oder einen Münzschatz
finden" ist nachvollziehbar. Aber ihr müsst felsenfest(!)
selbst davon überzeugt sein dass das auch wirklich möglich
wäre - ansonsten funktioniert DAS garantiert nicht!
- Fangt
mit "kleinen Wünschen" an! - Bsp.: "Ich
möchte etwas besonderes finden" oder "es wäre
schön mal wieder ein schönes Eisenteil zu finden"
- Steigert
euch langsam, wenn der erste Funderfolg "nach Ansage"
gemacht wurde. - Bsp.: "Ich würde gerne heute eine
Münze finden" oder "Eisen hatte ich genug, jetzt
hätte ich gerne was aus Bronze" oder für die,
die schon etwas mehr Ansageerfahrung haben: "Ein bisschen
Silber wäre nicht schlecht"
- Zum
Wünschen: Ihr braucht das nicht ständig zu wiederholen
- Einmal reicht, aber dieses eine Mal MÜSST IHR DRAN GLAUBEN!
- Man
braucht dafür nicht spirituel vorbelastet sein, man sollte
aber die Fähigkeit besitzen Dinge zuzulassen auch wenn
diese nicht mit dem normalen Verstand zu erklären sind.
- Lasst
Euch nicht entmutigen und stempelt es nicht als "Quatsch
- hab ich doch gleich gesagt!" ab, wenn es nicht beim ersten
Mal klappt. Es kann eine Zeit brauchen und es kann zu einem
nicht zu unterschätzender emotionaler Stress führen
wenn es tatsächlich, auch wiederholt, funktioniert!
Als
ich mir dessen bewusst wurde das "Ansagen und Wünsche"
tatsächlich, auch wiederholt funktionieren und ich sogar
Einfluss auf den Funderfolg Anderer hatte, erlitt ich einem kleinen
Shock und wenn ich ehrlich bin, hab ich mich daran immer noch
nicht gewöhnt...
So
- nachdem jetzt die Einen der unumstößlichen Meinung
sind das ich restlos meinen Verstand verloren haben, kann ich
den Anderen nur die besten "Wünsche" mit auf den
nächsten Sondelgang geben!
Ich
würde mich über Feetbacks sehr freuen - Danke!
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