Metallsuchgeräte, Sondengehen, Schatzsuche, Ortungstechnik, Thomas Schwarz

 

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Welche Qualifikationen sollten Sondengänger mitbringen - um das Hobby "effektiv" auszuüben?

 

Eine Frage die zunächst einmal sekundär erscheinen mag, die sich aber jeder stellen sollte der das Hobby ernsthaft und mit Erfolg ausüben möchte!

 

Unter Qualifikation - also Voraussetzungen - verstehe ich im folgenden zunächst diese Punkte:

1. Bereitschaft zur Ruhe und Ausdauer

2. Zeit

3. technisches Verständnis

4. Finanzieller Spielraum

5. Realitätsbewusstsein

Zu 1.

Die wichtigste aller Grundvoraussetzungen um das Hobby Sondengehen auszuüben ist die Bereitschaft der Ruhe und Ausdauer!

Wer von Natur aus ein unruhiges Wesen hat und stetig "auf dem Sprung" ist, wer sich z.B. Angeln als den schrecklichsten Zeitvertreib überhaupt vorstellt der sollte sich ernsthaft Gedanken machen ob das Hobby Sondengehen - für ihn - das richtige ist!

Ruhe benötigt man wenn man als Beispiel ein großes Areal, Meter für Meter absuchen möchte. Hier sind nicht die gelaufenen Meter von Belang sondern die lückenlos(!) abgesuchte Fläche. Wer hier das "Rennen" anfängt nur um Strecke zurück zu legen hat bereits den ersten Kardinalsfehler begangen!

Ausdauer bedarf es, auch wenn man mal eine Stunde, einen Tag oder gar ein paar Suchtage, nichts "gutes" gefunden hat! Wer dann die Flinte ins Korn wirft und sich entmutigen lässt der sollte an seiner Einstellung arbeiten oder das Hobby wechseln!

Ein Funderfolg ist von vielen Bedingungen abhängig und in letzter Konsequenz die eigene Schuld wenn dieser ausbleibt!

Zu 2.

Wer das Hobby Sondengehen ausüben möchte, muss sich darauf einstellen das dies keine Beschäftigung ist die man nur alle paar Monate ausübt! Man muss am Ball bleiben sonst reicht der Punkt 1 alleine nicht aus.

Es sollte wenigstens zwei mal im Monat für gut 3 Stunden gesucht werden. Wer das nicht tut, kann weder sein Gerät richtig kennenlernen noch mit einem guten Funderfolg rechnen. Technik beherrschen und Sucherfahrung sammeln kann man nicht alleine aus Büchern lernen oder im Traum daran!!

Zu 3.

Einschalten - Losssuchen! Das ist tatsächlich möglich, jedoch muss man selbst bei einfachst zu bedienenden Metalldetektoren eine Portion technisches Verständnis mitbringen und sich mit physikalischen Gegebenheiten "bewusst" auseinandersetzen! Mit Technik ist hier nämlich nicht nur die Bedienung des Gerätes gemeint sondern auch das richtige Führen des Metalldetektors, die Umsetzung der akustischen und/oder optischen Anzeigen und die Erkennung der ständig vorkommenden Störsignale. Die Metallortung ist einfach wenn sie VERSTANDEN wird!

Zu 4.

Auch wenn die Werbung auf ungezählten Webseiten und Online-Auktionshäusern für einen Neueinsteiger den Eindruck erweckt das man mit wenig Geld das gleiche erreicht wie Gerätschaften in der Preisklasse ab 500 Euro so driftet hier das Werbeversprechen mit den tatsächlich erreichten Ergebnissen weit auseinander!

Wer das Hobby Sondengehn "ernsthaft" betreiben möchte und nicht mit störanfälligen Wunderdetektoren sein Glück versuchen will der sollte sich auf Detektoren in der untersten Preisklasse von 300 Euro einstellen!

Je nach Verwendungszweck reicht so ein Detektor auch um die gesteckten Such-Ziele zu erreichen. Im Regelfall sollte man aber für den ersten (brauchbaren) Detektor rund 500 Euro veranschlagen.

Ich darf an dieser Stelle ausdrücklich vor (neuen) Metalldetektoren in der Preisklasse zwischen 50 und 200 Euro warnen, hier ist die Auswahl für einen brauchbaren Detektor verschwindend gering!!

Gebrauchte Metalldetektoren die empfehlenswert sind, fangen ab ca. 250 Euro an - da der Wertverlust bei Markendetektoren maximal 35% vom Neuwert (oder ehemaligen Neupreis) liegt. Selbst 10 Jahre alte Geräte - und älter - haben keinen

größeren Wertverlust WENN es sich um einen Markendetektor handelt!

 

Zu 5.

Sie wollen das Hobby Sondengehen anfangen weil Sie schnell reich werden wollen?

Dann träumen Sie mal weiter....

Wer sich aus DIESEM Grund einen Metalldetekor kauft und nicht grade im eigenen Garten einen Familienschatz vermutet, sollte sich von diesem Triebgedanken ganz schnell verabschieden!

Reich wurden wir alle - an Erfahrung - die Wenigstens haben damit das große Los gezogen...

Um es anders zu sagen: Spielen Sie Lotto - die Wahrscheinlichkeit dabei reich zu werden ist größer als mit einem Metalldetektor einen Schatz zu finden der einem 6er im Lotto gleicht.

Aus diesem Grund sollte Sie - zuletzt - dieses Hobby ausüben wollen!


Kann man einen Funderfolg garantieren?

Ja man kann - aber man muss daran (für sich selbst) im wahrsten Sinne des Wortes "glauben"!


Ich begebe mich jetzt in eine Region die den überwiegenden Teil der Sondengänger und den Menschen im allgemeinen suspekt vorkommen wird.

Ich darf dazu anmerken das ich hier weder einen Glauben (im Sinne von Sektentum) propagieren möchte noch meinen gesunden Menschenverstand (oder die Gewissheit daran) aufs Spiel setzen möchte, um mich lächerlich zu machen.

Von meinem Naturell her bin ich nicht sonderlich leichtgläubig, sondern verlange wissenschaftlich fundierte Aussagen. Aber ich habe auch zugeben müssen das sich nicht alles logisch und schlüssig erklären lässt.
Und nur weil wir es nicht erklären KÖNNEN – heißt es noch lange nicht - das es nicht funktioniert!

 

Wer sich im ersten Teil dieser Seite wiederfindet und die Voraussetzungen für einen effektiv arbeitenden Sondengänger mitbringt, hat die größte Hürde bereits genommen.

Zu einer erfolgreichen Sondengängerkarriere gehört zudem noch die Fähigkeit eine gute Recherche zu betreiben. Ohne die wird die Möglichkeit einen guten Fund zu machen auf ein Minimum reduziert und dann zählt nur noch ungewisses Glück bei der „planlosen“ Suche....

Zum Thema Recherche verfasse ich später, an anderer Stelle, noch einen Artikel.

 

Jetzt habe ich alle Voraussetzungen für einen erfolgreichen Sondengänger aufgelistet, das sollte ja eigentlich reichen – aber wo wird es nun „suspekt“?

Jeder kennt den Spruch „Glaube versetzt Berge“ - Aber kaum einer würde dieses Zitat auf das Hobby Sondengehen anwenden und doch ist daran mehr Wahrheit als man auch nur im entferntesten vorstellen kann und will!

Ich könnte mittlerweile ein kleines Buch darüber schreiben wo dieser Glaube seine Wirkung getan hat, aber ich führe hier kein einziges Beispiel dieser Art auf, da Papier bekanntlich geduldig ist und ich mich hier auf das wesentliche beschränken möchte. Zudem mag ich „Erfolgsgeschichten“ dieser Art nicht sonderlich da sie für mich den Flair von Marktschreiern haben...

Aber habt ihr - die das Hobby schon länger ausüben – nicht auch schon mal gefragt: Warum findet mein Sondengängerkollege deutlich mehr als ich – obwohl ich eigentlich das bessere Gerät habe und auf dem gleichen Areal unterwegs bin wo die Funde eigentlich nur so „purzeln“ müssten?

Vielleicht liegt es ja daran das er DARAN GLAUBT etwas gutes zu finden!

Das kann unbewusst aber auch bewusst geschehen.
Dazu kann ich nur eine grobe Hilfestellung geben wie es funktionieren könnte und wie ich das in der Regel mache.

  • Ihr bereitet euren Suchgang vor.
  • Während ihr das macht wünscht ihr euch im Geiste WAS ihr finden wollt!
  • Jetzt ist es von größter Wichtigkeit das ihr „realistisch“ bei diesem Wunschgedanken bleibt!
    Damit ist gemeint das ihr euch, aufgrund eurer voran gegangene Recherche oder um das Wissen „wo“ ihr euch gerade befindet ein Fundobjekt vorstellt was in dieser Umgebung 1. gefunden werden KANN und 2. (und das ist noch viel wichtiger) - was ihr selbst GLAUBT -was ihr finden könntet!
  • Der Wunsch: "Ich will eine Goldmünze oder einen Münzschatz finden" ist nachvollziehbar. Aber ihr müsst felsenfest(!) selbst davon überzeugt sein dass das auch wirklich möglich wäre - ansonsten funktioniert DAS garantiert nicht!
  • Fangt mit "kleinen Wünschen" an! - Bsp.: "Ich möchte etwas besonderes finden" oder "es wäre schön mal wieder ein schönes Eisenteil zu finden"
  • Steigert euch langsam, wenn der erste Funderfolg "nach Ansage" gemacht wurde. - Bsp.: "Ich würde gerne heute eine Münze finden" oder "Eisen hatte ich genug, jetzt hätte ich gerne was aus Bronze" oder für die, die schon etwas mehr Ansageerfahrung haben: "Ein bisschen Silber wäre nicht schlecht"
  • Zum Wünschen: Ihr braucht das nicht ständig zu wiederholen - Einmal reicht, aber dieses eine Mal MÜSST IHR DRAN GLAUBEN!
  • Man braucht dafür nicht spirituel vorbelastet sein, man sollte aber die Fähigkeit besitzen Dinge zuzulassen auch wenn diese nicht mit dem normalen Verstand zu erklären sind.
  • Lasst Euch nicht entmutigen und stempelt es nicht als "Quatsch - hab ich doch gleich gesagt!" ab, wenn es nicht beim ersten Mal klappt. Es kann eine Zeit brauchen und es kann zu einem nicht zu unterschätzender emotionaler Stress führen wenn es tatsächlich, auch wiederholt, funktioniert!

Als ich mir dessen bewusst wurde das "Ansagen und Wünsche" tatsächlich, auch wiederholt funktionieren und ich sogar Einfluss auf den Funderfolg Anderer hatte, erlitt ich einem kleinen Shock und wenn ich ehrlich bin, hab ich mich daran immer noch nicht gewöhnt...

 

So - nachdem jetzt die Einen der unumstößlichen Meinung sind das ich restlos meinen Verstand verloren haben, kann ich den Anderen nur die besten "Wünsche" mit auf den nächsten Sondelgang geben!

 

Ich würde mich über Feetbacks sehr freuen - Danke!

 

 

 

 

 
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