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Persönliche
Ausrüstung und Zubehör
Nachdem
man sich seinen Detektor ausgewählt hat kommt häufig die
Frage:
Was benötige ich noch?
Wenn
bei dem ausgewählten Detektor bereits Originalzubehörteile
wie Spulenschutz und Regenschutz im Lieferumfang dabei ist (Bsp.
Tesoro und XP), braucht man sich darum nicht mehr zu kümmern,
ansonsten wäre zumindest die Anschaffung eines Spulenschutzes
sinnvoll, wenn nicht sogar wichtig!
Der
Spulenschutz* hat die Aufgabe die Suchspule vor
Beschädigungen gegen Anstoßen zu schützen, außerdem
schützt er wirkungsvoll die Unterseite der Spule vor dem Verkratzen,
was dem Werterhalt dienlich ist.
Der
Spulenschutz besteht aus einer aufsteckbaren Kunststoffform
die auf die Unterseite der Suchspule aufgeschoben wird. Sie dient
nicht – wie oft fälschlich angenommen wird – als
Transportschutz. Wird die Suchspule ohne Spulenschutz verwendet
so kann es bei ständigen oder gelegentlich sehr harten Anstoßen
gegen Steine, Hölzer oder andere harte Hindernisse dazu kommen
das sich Teile der Vergussmasse die das Innere der Suchspule schützen
soll, abplatzen. Die Folge kann das Eindringen von Wasser bedeuten,
das ist neben einem Kabelbruch das sichere Ende einer jeden Suchspule.
Ein Spulenschutz kostet zwischen 15 und 20 Euro, eine neue Suchspule
fängt bei rund 100 Euro an (im günstigsten Fall)....
Eine
Regenschutzhaube* ist sicher auch sinnvoll, kann
aber in vielen Fällen durch eine einfache Kunststofftüte
ersetzt werden. „Schöner“ ist natürlich das
Originalzubehör.
Ein
Kopfhörer* zählt da schon eher zu den
sinnvollen Zubehörteilen!
Mit einem Kopfhörer ist man einfach „näher am Geschehen“
dran. Man hört die Signale besser und vernimmt auch feine Signale.
Es gibt Sondengänger die lieben Kopfhörer und können
nicht „ohne“. Es gibt Sondengänger (wie mich) die
nur gelegentlich einen Kopfhörer verwenden und es gibt die,
die nie Kopfhörer tragen. In letzter Konsequenz muss das jeder
für sich entscheiden. Wie gesagt – sinnvoll ist es in
jedem Fall einen Kopfhörer zumindest zu besitzen.
Abschließend sei noch erwähnt das als (drahtgebundener)
Detektorkopfhörer, im Prinzip, jeder Kopfhörer geeignet
ist der nicht mehr als 300 Ohm Widerstand hat, herkömmliche
MP3 und Hifi-Kopfhörer liegen da deutlich drunter. Wichtig
ist daneben nur, das diese Kopfhörer über einen eigenen
Lautstärkeregler verfügen!
Bei
Detektoren von XP und beim Whites Spectra V3 kann man das Vergnügen
haben einen Metalldetektor zu besitzen an dem ein drahtloser Kopfhörer,
ein Funkkopfhörer*, betrieben werden kann.
Dieser Komfort ist nicht zu verachten und beendet das Hängenbleiben
mit dem Kopfhörerkabel endgültig. Sehr praktisch aber
auch teuer. Diese Anschaffung sollte meiner Meinung nach nur getätigt
werden wenn man auf einen Kopfhörer keinesfalls verzichten
möchte.
Bei
XP ist der Systemfunkkopfhörer WS1 zudem mit beliebigen Kopfhörern
adaptierbar, das heißt man kann seinen Lieblingskopfhörer
mit der kleinen Empfängereinheit verbinden ohne auf den vielleicht
unpraktischen Originalhörer angewiesen zu sein. Die ist beim
Funkkopfhörersystem des Spectra V3 und des XP WS3 nicht möglich.
Zusatzspulen* machen im Anfangsstadium, wo man
das Gerät noch nicht kennt, keinen Sinn!
Damit
lässt man sich Zeit bis man das Gerät mit der Originalsuchspule
wirklich beherrscht. Erst dann sieht man auch welche Zusatzspule
man möglicherweise benötigt oder ob die Originalsuchspule
nicht vielleicht doch ausreicht. Ebenso wie bei der Gerätewahl
sollte man sich dabei ein paar Fragen stellen:
1.
Was will ich mit der alternativen Suchspule finden?
2. Warum will ich wechseln – was erhoffe ich mir von einem
Spulenwechsel?
3. Macht es überhaupt Sinn die Suchspule zu wechseln?
Die
dritte Frage kann nur vom Händler oder von Sondengängern
die damit Erfahrung gesammelt haben beantwortet werden. Man sollte
nicht aufs Geratewohl kaufen sondern sich vor dem Kauf, eingehend
informieren.
Zur Stromversorgung* werden vom Werk aus meist
Batterien verwendet. Nur wer häufig sucht sollte über
die Alternative „Akkus und vernünftiges Ladegerät“
nachdenken!
Ich persönlich benutze nur sehr selten Akkus in Metalldetektoren,
auch wenn ich den Umweltgedanken nicht vergessen habe. Akkus sollten
eine hohe Kapazität haben. Bei Mignonzellen (AA) ist es unter
2700 mA witzlos. Es gibt bereits AA-Akkus die in den Kapazitätsbereich
von 4000 mA vordringen. Dies sind in aller Regel so genannte Nickel-Metallhydrid
Akkus (kurz NiMH). Wer sich solche Akkus anschaft darf keinesfalls
jetzt am falschen Ende sparen und sollte sich in jedem Fall nach
einem „intelligenten“ Ladegerät umsehen.
Aber
wie gesagt: Der Akkubetrieb macht nur Sinn, wenn wenigstens 3 x
die Woche für 5 Stunden gesucht wird, ansonsten rate ich zu
preiswerten Alkali-Mangan Batterien.
Ach ja – auch wenn die Werbung mit dem Hasen so einprägsam
ist – spart es Euch teure Hochleistungszellen zu kaufen.
Mehr als 2,50 Euro sollten 8 AM-Batterien nicht kosten. Günstig
und gut bekommt man diese bei Aldi, Lidl, Netto & Co.
Nun
sind die wesentlichen Zubehörteile für den eigentlichen
Detektor aufgeführt worden.
Daneben gibt es noch weiteres sinnvolles Zubehör.
Als erstes dürfte einem ein geeignetes Grabungswerkzeug*
einfallen.
Angefangen
haben viele (ich auch) mit dem Maurerhammer aus der Baumarkt-Wühlkiste.
Dieses Werkzeug ist klein aber trotzdem stabil und eignet sich auch
für festere Böden oder zum Durchtrennen von Wurzeln im
Erdreich.
Der klassische Klappspaten* fällt den meisten
sicher sofort ein. Auch er hat seine Berechtigung, jedoch sollte
er nicht als alleiniges Grabungswerkzeug herhalten. Alles was nicht
fest montiert ist neigt auf Dauer zu brechen. Es gibt zwar mittlerweile
schon recht stabile Klappspaten (Bsp. FISKARS oder GERBER Klappspaten),
aber auch die sind nicht für den Dauergebrauch in harten /
zähen Böden und erst recht nicht für steinige oder
stark mit Wurzel durchsetzter Erde.
Ein Klappspaten sollte immer ein optionales Werkzeug sein und vorzugsweise
bei lockeren Böden oder bei tieferen Grabungen eingesetzt werden.
Für
die meisten oberflächlichen Grabungstätigkeiten würde
der oben beschriebene Maurerhammer ausreichen. Alternativ dazu werden
auch Grabungshacken* angeboten, die 2-teilig zerlegt
auch für tiefere Grabungen konzipiert sind. Es handelt sich
dabei meist um preisgünstige Nachbauten des US-Pickel der im
2. Weltkrieg von den amerikanischen Soldaten verwendet wurde. Dieser
Pickel liegt im Preisbereich um 15 Euro und ist sein Geld wert.
Wer auf kompromissloses Grabungswerkzeug steht sollte sich für
Eispickel* der österreichischen Firma STUBAI
interessieren. Sehr vielseitig einzusetzen und unglaublich zäh,
bei einem vergleichsweise geringen Eigengewicht. Hierfür muss
man allerdings, in der einfachen Ausführung, um die 60 Euro
veranschlagen, allerdings ist das Geld hierbei gut angelegt. Bei
der Auswahl des Eispickels sollte darauf geachtet werden das die
Gesamtlänge 60 cm nicht unterschreitet. Erstens ist das zum
Graben besser, aber vor allem hat man dann noch eine brauchbare
auf- und Abstiegshilfe für steilere Gelände.
Eispickel
anderer Hersteller können sicher auch verwendet werden jedoch
ist tunlichst darauf zu achten, das die Haue und die Schaufel (der
Kopf) aus einem Stück geschmiedet sind und das der Eispickel
die Kennzeichnung „T“ trägt, dies gibt den Härtegrad
des Werkzeuges an. „B“-Köpfe sind für Sondengänger
nicht zu empfehlen!
Wer
es lieber etwas bodenständiger mag, sei auf die englische Black
ADA* Schaufelserie verwiesen die speziell für den
Sondengänger konzipiert wurde. Black ADA zeichnet sich durch
hohe Verarbeitungsqualität aus. Es gibt die Schaufelserie zudem
in Edelstahl, was sich natürlich im Preis niederschlägt
aber ähnlich wie der Stubai Eispickel nahezu unverwüstlich
ist.
Die
externe Pinpointersonde* ist neben dem Grabungswerkzeug
das interessanteste Hilfsmittel für den Sondengänger,
da er neben der Zeitersparnis vor oder beim Graben, noch sicherstellen
kann das der Fund beim Bergen nicht beschädigt wird!

Wenn
das Fundobjekt tiefer liegt oder Wurzeln, Steine oder einfach nur
harter Boden das Bergen des Fundes beeinträchtigt kommen externe
Pinpointersonden zum Einsatz.
Solch ein Punktortungsdetektor ist ein autarker, eigenständiger
Detektor, quasi in zweiter Detektor.
Im Allgemeinen sind diese Geräte nicht mit einem Diskriminator
oder einer manuellen Bodenanpassung ausgerüstet. Diese Funktionen
werden ja nur zur generellen Fundlokalisation beim eigentlichen
Detektor benötigt.
Eine externe Pinpointersonde soll lediglich dazu dienen das Objekt
im Boden, schneller und auf-den-Punkt zu finden!
Diese
externen Pinpointer gibt es in sehr unterschiedlichen Ausführungen.
Preislich liegen sie zwischen 5 und rund 300 Euro. Geräte für
5 Euro sind in der Regel einfache Leitungssuchgeräte wie man
sie im Baumarkt ab und an erhält. In dieser „Leistungsklasse“
liegt im Preisgefüge um 50-80 Euro, auch eine Vielzahl von
Fernost-Pinpointer für den Sondengänger.
Für die gelegentliche Suche reichen diese Gerät aus, jedoch
müssen hier deutliche Abstriche beim Dauereinsatz und in der
Ortungstiefe gemacht werden. Eine einzelne Münze wird mit diesen
Geräten im Bereich von max. 3 cm (im Boden) geortet. Für
die Suche im Aushub oder für die Leitungssuche reichen diese
Werte meist aus.
Leider
gibt es keine (brauchbaren) Angebote im Preisbereich bis 130 Euro.
Dann aber werden vernünftige Geräte angeboten die neben
einer guten Bedienbarkeit, hochwertiger Verarbeitung und im Servicefall
einen guten bis sehr guten Support verfügen, auch noch eine
akzeptable Leistung bringen. Hier darf mit Ortungstiefen um 6-9
cm (je nach Modell) auf eine einzelne Münze, gerechnet werden.
Man sollte sich deshalb vor der Anschaffung einer externe Pinpointersonde
recht genau überlegen was man in Zukunft gedenkt damit anzufangen
und nicht am falschen Ende sparen.
Zu
der Grundausrüstung sollte auch eine Fundtasche*
gehören. Hier verstaut man sowohl relevante Funde, wie Münzen
und andere interessante Fundobjekte, wie auch Müll, den ein
„ordentlicher“ Sondengänger, zumindest in Maßen,
mitnimmt. Kein Mensch verlangt das man Colabüchsen oder Caprisonnetüten
aufsammelt, aber der übrige Kleinmüll sollte schon den
Weg in den nächsten Mülleimer finden können.
Als Fundtasche eignen sich vor allem Bauchtaschen, weniger geeignet
ist die Jacken- oder Hosentasche. Das sieht der Sondengänger
spätestens dann ein wenn er auf die Art z.b. die erste Münze
verliert...
Auch Umhängetaschen sind nicht optimal, da diese häufig
beim Graben nach vorne rutschen.
In
der Fundtasche sollte auch Platz für eine kleine, gepolsterte
Box sein. Diese dient zur Aufnahme von kleinen filigranen oder zerbrechlichen
Fundstücken. Es ist extrem ärgerlich wenn man zum Beispiel
eine schöne, aber sehr dünne Mittelaltermünze gefunden
hat und diese dann zu Hause in zwei Teile gebrochen ist...
Nun
ist die Grundausstattung eigentlich komplett.
Nachfolgende Ausrüstungsgegenstände
sind nicht zwingend erforderlich, jedoch erleichtern oder sichern
sie den Suchalltag.
- Kleine
Pflasterbox oder Erste-Hilfepack
-
Zeckenkarte*, Zeckenzange, Zeckenschutz, Mückenschutz, Fenistil-Gel
- Mind.
1 L. Wasser oder andere nicht zu süße Getränke
- Traubenzucker
(wenn der Hang dann doch mal was steiler war)
- PMR-Funkgeräte
(wenn man zu mehreren unterwegs ist)
- GPS-Gerät
oder GPS-Logger (zum Markieren von Fundpunkten und Aufzeichnen
der gelaufenen Strecke)
- Signalpfeife*
(erleichtert u.a. das gegenseitige Finden in vegetationsreicher
Umgebung)
- Ersatzbatterien
(immer einen Satz auf Reserve - für alle mitgeführten
Geräte)
Ersatz-Spulenschraube* (wenn diese bricht ist in der Regel der
Suchtag beendet)
- Schreibzeug
(braucht man öfters als gedacht)
Kleine LED-Taschenlampe mit guten Batterien (nicht zur Nachtsuche
sondern wenn man mal die Zeit vergessen hat und es wird schneller
duster als man den Rückweg findet)
- Handschuhe
(5-Finger Gartenhandschuhe reichen hiervollkommen)
Zu
guter letzt sollte man sich Gedanken machen das Suchgerät mit
dem ausgewählten Zubehör sicher und bequem zu transportieren.
Die
Transportfrage wird oft nicht bedacht.
Eine Tasche wäre eine Möglichkeit um alle Komponenten
darin zu verstauen. Sinn macht diese aber nur für den Transport
bis zum Ausgangspunkt der aktiven Suche, spätestens jetzt muss
man die Tasche entweder im Auto lassen oder diese irgendwie anders
mit sich führen.

Ein Rucksack* leistet hier deutlich bessere und
vielfältigere Dienste. Im einfachsten Fall tut es ein BW oder
Treckingrucksack, letzterer ist auf jeden Fall angenehmer zu tragen.
Nachteil bei herkömmlichen Rucksäcken ist der Umstand
das alles „von oben“ verstaut werden muss.
Bei
kleinen Detektoren ist das sicher noch praktikabel, bei sperrigen
Detektorgestängen, Elektronikboxen und Suchspulen kann das
aber leicht mal am Nervenkostüm zerren. Zudem kann diverses
Grabungswerkzeug das Gerät oder das Kabel beschädigen.
Hier gibt es zum Glück Alternativen.
Entweder einen Rucksack der ein großes Hauptfach und vergleichsweise
große Zusatzfächer hat oder Rucksäcke die wie eine
Tasche, der Länge nach, geöffnet werden aber auf dem „Boden“
ein Tragegeschirr besitzen. Letzterer wird von der Firma SALEWA
angeboten (bekannter Bergsportausrüster).
Ich selbst benutze diesen und möchte ihn keinesfalls mehr missen,
da er leicht, trotzdem strapazierfähig und preiswert ist, was
in der Kombination leider nicht oft anzutreffen ist.
Alle
mit * gekennzeichneten Ausrüstungsgegenstände finden sich
in auch in meinem Onlineshop
Das
„Outfit“
Ich
appelliere prinzipiell gegen Volltarnkleidung
beim Sondengehen, auch wenn diese in der Szene ganz
gerne getragen wird.
Man sollte sich vor der Wahl seiner Sondengängerkleidung ein
paar Argumente gegen Volltarnkleidung anhören.
Man
stelle sich folgende Situation vor:
Man geht spazieren und erblickt plötzlich einen Typen in voller
Tarnmonteur mit einem langen „Stock“ den man ggf. sogar
als Detektor erkannt hat. Der Typ merkt das er beobachtet wird –
und sucht vielleicht jetzt das Weite.
Was würde man selbst denken wenn man an der Stelle des Spaziergängers
ist?
Bestimmt nichts positives...
Erschwerend kommen reißerische Medienberichte dazu die von
vermummten Raubgräbern mit Metallsonden berichten. Wenn die
Kombination zustande kommt, ist der Griff zum Handy und die Wahl
der nächsten Polizeidienstelle eine nicht unwahrscheinliche
Konsequenz!
Gegen
eine Tarnjacke oder Weste ist nichts einzuwenden, die ist ja zur
Zeit sogar modisch. Bei den Beinkleidern sollte man sich aber auf
„Uni“ beschränken oder einen der neuen Tarnmuster
wählen die „salonfähiger“ sind. Richtig zivil
geht die gute alte Jeans, allerdings sind die 100% Baumwolle nur
an warmen, trockenen Tagen zu empfehlen, also weder bei brütende
Hitze noch bei Regen.

Mein
"Outfit"
Outdoorfunktionskleidung ist hier besser geeignet.
Aber es muss nicht unbedingt Fjal Raven oder Jack Wolfskin sein.
Ich favorisiere alle Kleidung die aus der Stoffkombination 65
% Polyester + 35 % Baumwolle (kurz – 65/35) besteht.
Sehr brauchbare Hosen aus 65/35 gibt es neu für rund 25 Euro,
Jacken und Hemden liegen im vergleichbar niedrigen Preislevel. Der
wesentliche Vorteil gegenüber BW-Klamotten & Co liegt an
der ebenfalls hohen Strapazierfähigkeit, aber dazu gepaart
mit einer unglaublich schnellen Trocknung von Wasser und Schweiß.
Dornen und manche Zecken
hat hier zudem Schwierigkeiten hängen zu bleiben, da der Stoff
recht glatt ist. Das merkt man besonders wenn die Hose mal komplett
nass geworden ist und man sich noch problemlos drin bewegen kann.
Eine reine Baumwollhose „rutscht“ dann nicht mehr wirklich,
abgesehen von der vergleichsweise langen Trockenzeit gegenüber
65/35.
65/35 Kleidung gibt es in allen Farben, auch in gedecktem grün,
schwarz oder sandfarben. Ich persönlich trage häufig eine
sand- oder olivfarbene Hose und ein hellgrünes Jägerhemd
aus gleichem Material (siehe Bild).
Kurze
Hosen mögen grade im Sommer angenehmer sein, aber man sollte
weder die Sonne noch kratzende und stechende Vegetation, noch Plagegeister
wie Mücken und Zecken außer Acht lassen!
Schuhwerk
Wenn man das Hobby Sondengehen länger als ein Wochenende ausüben
möchte so sollte man an den passenden Schuhen nicht sparen.
Spätestens wenn der Acker stark verworfen oder der Hügel
doch höher war als man dachte macht sich gutes Schuhwerk bezahlt.
Dabei ist es unerheblich worin man am besten Laufen kann es sollte
nur bequem und praktikabel sein.
Unbedingt vermeiden sollte man aber Schuhe mit Stahlkappen! Wer
damit mal sondeln war weis warum ich diese Warnung ausspreche! :-)
Handschuhe
sind nicht Jedermans Sache, sollten aber in Erwägung gezogen
werden und zumindest als Prophylaxe eingesteckt werden, es ist recht
schmerzhaft und heilt zudem recht schlecht wenn man in einem Grabungsloch
z.B. in einen abgebrochenen Limonadenflaschenhals (mit Alukappe)
greift...
Eine
Kopfbedeckung kann man eigentlich zu jeder Jahreszeit
tragen. Im Sommer schützt diese vor einem Hitzschlag oder Sonnenbrand
oder gegen Mücken, Schnacken und Zecken, auch als Schweissfänger
ist eine Kopfbedeckung nicht zu unterschätzen. Im Winter hilft
sie gegen einen zu kühlen Kopf und eisigen Wind. Und im Herbst
wird der ein oder andere Regenschauer dadurch erträglicher.
Als Kopfbedeckung eignet sich jede Kappe, jeder Hut, jedes HAD-Tuch
solange es nicht aus Plastik besteht. Bei der Anschaffung sollte
man jedoch darauf achten das ein etweig getragener Kopfhörer
dann immer noch bequem sitzt!
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