Metallsuchgeräte, Sondengehen, Schatzsuche, Ortungstechnik, Thomas Schwarz

 

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Persönliche Ausrüstung und Zubehör

 

Nachdem man sich seinen Detektor ausgewählt hat kommt häufig die Frage:
Was benötige ich noch?

Wenn bei dem ausgewählten Detektor bereits Originalzubehörteile wie Spulenschutz und Regenschutz im Lieferumfang dabei ist (Bsp. Tesoro und XP), braucht man sich darum nicht mehr zu kümmern, ansonsten wäre zumindest die Anschaffung eines Spulenschutzes sinnvoll, wenn nicht sogar wichtig!

Der Spulenschutz* hat die Aufgabe die Suchspule vor Beschädigungen gegen Anstoßen zu schützen, außerdem schützt er wirkungsvoll die Unterseite der Spule vor dem Verkratzen, was dem Werterhalt dienlich ist.

Der Spulenschutz besteht aus einer aufsteckbaren Kunststoffform die auf die Unterseite der Suchspule aufgeschoben wird. Sie dient nicht – wie oft fälschlich angenommen wird – als Transportschutz. Wird die Suchspule ohne Spulenschutz verwendet so kann es bei ständigen oder gelegentlich sehr harten Anstoßen gegen Steine, Hölzer oder andere harte Hindernisse dazu kommen das sich Teile der Vergussmasse die das Innere der Suchspule schützen soll, abplatzen. Die Folge kann das Eindringen von Wasser bedeuten, das ist neben einem Kabelbruch das sichere Ende einer jeden Suchspule. Ein Spulenschutz kostet zwischen 15 und 20 Euro, eine neue Suchspule fängt bei rund 100 Euro an (im günstigsten Fall)....

Eine Regenschutzhaube* ist sicher auch sinnvoll, kann aber in vielen Fällen durch eine einfache Kunststofftüte ersetzt werden. „Schöner“ ist natürlich das Originalzubehör.

Ein Kopfhörer* zählt da schon eher zu den sinnvollen Zubehörteilen!
Mit einem Kopfhörer ist man einfach „näher am Geschehen“ dran. Man hört die Signale besser und vernimmt auch feine Signale. Es gibt Sondengänger die lieben Kopfhörer und können nicht „ohne“. Es gibt Sondengänger (wie mich) die nur gelegentlich einen Kopfhörer verwenden und es gibt die, die nie Kopfhörer tragen. In letzter Konsequenz muss das jeder für sich entscheiden. Wie gesagt – sinnvoll ist es in jedem Fall einen Kopfhörer zumindest zu besitzen.
Abschließend sei noch erwähnt das als (drahtgebundener) Detektorkopfhörer, im Prinzip, jeder Kopfhörer geeignet ist der nicht mehr als 300 Ohm Widerstand hat, herkömmliche MP3 und Hifi-Kopfhörer liegen da deutlich drunter. Wichtig ist daneben nur, das diese Kopfhörer über einen eigenen Lautstärkeregler verfügen!

Bei Detektoren von XP und beim Whites Spectra V3 kann man das Vergnügen haben einen Metalldetektor zu besitzen an dem ein drahtloser Kopfhörer, ein Funkkopfhörer*, betrieben werden kann. Dieser Komfort ist nicht zu verachten und beendet das Hängenbleiben mit dem Kopfhörerkabel endgültig. Sehr praktisch aber auch teuer. Diese Anschaffung sollte meiner Meinung nach nur getätigt werden wenn man auf einen Kopfhörer keinesfalls verzichten möchte.

Bei XP ist der Systemfunkkopfhörer WS1 zudem mit beliebigen Kopfhörern adaptierbar, das heißt man kann seinen Lieblingskopfhörer mit der kleinen Empfängereinheit verbinden ohne auf den vielleicht unpraktischen Originalhörer angewiesen zu sein. Die ist beim Funkkopfhörersystem des Spectra V3 und des XP WS3 nicht möglich.


Zusatzspulen* machen im Anfangsstadium, wo man das Gerät noch nicht kennt, keinen Sinn!

Damit lässt man sich Zeit bis man das Gerät mit der Originalsuchspule wirklich beherrscht. Erst dann sieht man auch welche Zusatzspule man möglicherweise benötigt oder ob die Originalsuchspule nicht vielleicht doch ausreicht. Ebenso wie bei der Gerätewahl sollte man sich dabei ein paar Fragen stellen:

1. Was will ich mit der alternativen Suchspule finden?
2. Warum will ich wechseln – was erhoffe ich mir von einem Spulenwechsel?
3. Macht es überhaupt Sinn die Suchspule zu wechseln?

Die dritte Frage kann nur vom Händler oder von Sondengängern die damit Erfahrung gesammelt haben beantwortet werden. Man sollte nicht aufs Geratewohl kaufen sondern sich vor dem Kauf, eingehend informieren.


Zur Stromversorgung* werden vom Werk aus meist Batterien verwendet. Nur wer häufig sucht sollte über die Alternative „Akkus und vernünftiges Ladegerät“ nachdenken!
Ich persönlich benutze nur sehr selten Akkus in Metalldetektoren, auch wenn ich den Umweltgedanken nicht vergessen habe. Akkus sollten eine hohe Kapazität haben. Bei Mignonzellen (AA) ist es unter 2700 mA witzlos. Es gibt bereits AA-Akkus die in den Kapazitätsbereich von 4000 mA vordringen. Dies sind in aller Regel so genannte Nickel-Metallhydrid Akkus (kurz NiMH). Wer sich solche Akkus anschaft darf keinesfalls jetzt am falschen Ende sparen und sollte sich in jedem Fall nach einem „intelligenten“ Ladegerät umsehen.

Aber wie gesagt: Der Akkubetrieb macht nur Sinn, wenn wenigstens 3 x die Woche für 5 Stunden gesucht wird, ansonsten rate ich zu preiswerten Alkali-Mangan Batterien.
Ach ja – auch wenn die Werbung mit dem Hasen so einprägsam ist – spart es Euch teure Hochleistungszellen zu kaufen.
Mehr als 2,50 Euro sollten 8 AM-Batterien nicht kosten. Günstig und gut bekommt man diese bei Aldi, Lidl, Netto & Co.

Nun sind die wesentlichen Zubehörteile für den eigentlichen Detektor aufgeführt worden.
Daneben gibt es noch weiteres sinnvolles Zubehör.


Als erstes dürfte einem ein geeignetes Grabungswerkzeug* einfallen.

Angefangen haben viele (ich auch) mit dem Maurerhammer aus der Baumarkt-Wühlkiste. Dieses Werkzeug ist klein aber trotzdem stabil und eignet sich auch für festere Böden oder zum Durchtrennen von Wurzeln im Erdreich.


Der klassische Klappspaten* fällt den meisten sicher sofort ein. Auch er hat seine Berechtigung, jedoch sollte er nicht als alleiniges Grabungswerkzeug herhalten. Alles was nicht fest montiert ist neigt auf Dauer zu brechen. Es gibt zwar mittlerweile schon recht stabile Klappspaten (Bsp. FISKARS oder GERBER Klappspaten), aber auch die sind nicht für den Dauergebrauch in harten / zähen Böden und erst recht nicht für steinige oder stark mit Wurzel durchsetzter Erde.
Ein Klappspaten sollte immer ein optionales Werkzeug sein und vorzugsweise bei lockeren Böden oder bei tieferen Grabungen eingesetzt werden.

Für die meisten oberflächlichen Grabungstätigkeiten würde der oben beschriebene Maurerhammer ausreichen. Alternativ dazu werden auch Grabungshacken* angeboten, die 2-teilig zerlegt auch für tiefere Grabungen konzipiert sind. Es handelt sich dabei meist um preisgünstige Nachbauten des US-Pickel der im 2. Weltkrieg von den amerikanischen Soldaten verwendet wurde. Dieser Pickel liegt im Preisbereich um 15 Euro und ist sein Geld wert.


Wer auf kompromissloses Grabungswerkzeug steht sollte sich für Eispickel* der österreichischen Firma STUBAI interessieren. Sehr vielseitig einzusetzen und unglaublich zäh, bei einem vergleichsweise geringen Eigengewicht. Hierfür muss man allerdings, in der einfachen Ausführung, um die 60 Euro veranschlagen, allerdings ist das Geld hierbei gut angelegt. Bei der Auswahl des Eispickels sollte darauf geachtet werden das die Gesamtlänge 60 cm nicht unterschreitet. Erstens ist das zum Graben besser, aber vor allem hat man dann noch eine brauchbare auf- und Abstiegshilfe für steilere Gelände.

Eispickel anderer Hersteller können sicher auch verwendet werden jedoch ist tunlichst darauf zu achten, das die Haue und die Schaufel (der Kopf) aus einem Stück geschmiedet sind und das der Eispickel die Kennzeichnung „T“ trägt, dies gibt den Härtegrad des Werkzeuges an. „B“-Köpfe sind für Sondengänger nicht zu empfehlen!

 

Wer es lieber etwas bodenständiger mag, sei auf die englische Black ADA* Schaufelserie verwiesen die speziell für den Sondengänger konzipiert wurde. Black ADA zeichnet sich durch hohe Verarbeitungsqualität aus. Es gibt die Schaufelserie zudem in Edelstahl, was sich natürlich im Preis niederschlägt aber ähnlich wie der Stubai Eispickel nahezu unverwüstlich ist.

 

Die externe Pinpointersonde* ist neben dem Grabungswerkzeug das interessanteste Hilfsmittel für den Sondengänger, da er neben der Zeitersparnis vor oder beim Graben, noch sicherstellen kann das der Fund beim Bergen nicht beschädigt wird!

Wenn das Fundobjekt tiefer liegt oder Wurzeln, Steine oder einfach nur harter Boden das Bergen des Fundes beeinträchtigt kommen externe Pinpointersonden zum Einsatz.
Solch ein Punktortungsdetektor ist ein autarker, eigenständiger Detektor, quasi in zweiter Detektor.
Im Allgemeinen sind diese Geräte nicht mit einem Diskriminator oder einer manuellen Bodenanpassung ausgerüstet. Diese Funktionen werden ja nur zur generellen Fundlokalisation beim eigentlichen Detektor benötigt.
Eine externe Pinpointersonde soll lediglich dazu dienen das Objekt im Boden, schneller und auf-den-Punkt zu finden!

Diese externen Pinpointer gibt es in sehr unterschiedlichen Ausführungen.
Preislich liegen sie zwischen 5 und rund 300 Euro. Geräte für 5 Euro sind in der Regel einfache Leitungssuchgeräte wie man sie im Baumarkt ab und an erhält. In dieser „Leistungsklasse“ liegt im Preisgefüge um 50-80 Euro, auch eine Vielzahl von Fernost-Pinpointer für den Sondengänger.
Für die gelegentliche Suche reichen diese Gerät aus, jedoch müssen hier deutliche Abstriche beim Dauereinsatz und in der Ortungstiefe gemacht werden. Eine einzelne Münze wird mit diesen Geräten im Bereich von max. 3 cm (im Boden) geortet. Für die Suche im Aushub oder für die Leitungssuche reichen diese Werte meist aus.

Leider gibt es keine (brauchbaren) Angebote im Preisbereich bis 130 Euro.
Dann aber werden vernünftige Geräte angeboten die neben einer guten Bedienbarkeit, hochwertiger Verarbeitung und im Servicefall einen guten bis sehr guten Support verfügen, auch noch eine akzeptable Leistung bringen. Hier darf mit Ortungstiefen um 6-9 cm (je nach Modell) auf eine einzelne Münze, gerechnet werden.
Man sollte sich deshalb vor der Anschaffung einer externe Pinpointersonde recht genau überlegen was man in Zukunft gedenkt damit anzufangen und nicht am falschen Ende sparen.

 

Zu der Grundausrüstung sollte auch eine Fundtasche* gehören. Hier verstaut man sowohl relevante Funde, wie Münzen und andere interessante Fundobjekte, wie auch Müll, den ein „ordentlicher“ Sondengänger, zumindest in Maßen, mitnimmt. Kein Mensch verlangt das man Colabüchsen oder Caprisonnetüten aufsammelt, aber der übrige Kleinmüll sollte schon den Weg in den nächsten Mülleimer finden können.
Als Fundtasche eignen sich vor allem Bauchtaschen, weniger geeignet ist die Jacken- oder Hosentasche. Das sieht der Sondengänger spätestens dann ein wenn er auf die Art z.b. die erste Münze verliert...
Auch Umhängetaschen sind nicht optimal, da diese häufig beim Graben nach vorne rutschen.

In der Fundtasche sollte auch Platz für eine kleine, gepolsterte Box sein. Diese dient zur Aufnahme von kleinen filigranen oder zerbrechlichen Fundstücken. Es ist extrem ärgerlich wenn man zum Beispiel eine schöne, aber sehr dünne Mittelaltermünze gefunden hat und diese dann zu Hause in zwei Teile gebrochen ist...

Nun ist die Grundausstattung eigentlich komplett.


Nachfolgende Ausrüstungsgegenstände sind nicht zwingend erforderlich, jedoch erleichtern oder sichern sie den Suchalltag.

  • Kleine Pflasterbox oder Erste-Hilfepack
  • Zeckenkarte*, Zeckenzange, Zeckenschutz, Mückenschutz, Fenistil-Gel
  • Mind. 1 L. Wasser oder andere nicht zu süße Getränke
  • Traubenzucker (wenn der Hang dann doch mal was steiler war)
  • PMR-Funkgeräte (wenn man zu mehreren unterwegs ist)
  • GPS-Gerät oder GPS-Logger (zum Markieren von Fundpunkten und Aufzeichnen der gelaufenen Strecke)
  • Signalpfeife* (erleichtert u.a. das gegenseitige Finden in vegetationsreicher Umgebung)
  • Ersatzbatterien (immer einen Satz auf Reserve - für alle mitgeführten Geräte)
    Ersatz-Spulenschraube* (wenn diese bricht ist in der Regel der Suchtag beendet)
  • Schreibzeug (braucht man öfters als gedacht)
    Kleine LED-Taschenlampe mit guten Batterien (nicht zur Nachtsuche sondern wenn man mal die Zeit vergessen hat und es wird schneller duster als man den Rückweg findet)
  • Handschuhe (5-Finger Gartenhandschuhe reichen hiervollkommen)

 

Zu guter letzt sollte man sich Gedanken machen das Suchgerät mit dem ausgewählten Zubehör sicher und bequem zu transportieren.

Die Transportfrage wird oft nicht bedacht. Eine Tasche wäre eine Möglichkeit um alle Komponenten darin zu verstauen. Sinn macht diese aber nur für den Transport bis zum Ausgangspunkt der aktiven Suche, spätestens jetzt muss man die Tasche entweder im Auto lassen oder diese irgendwie anders mit sich führen.


Ein Rucksack* leistet hier deutlich bessere und vielfältigere Dienste. Im einfachsten Fall tut es ein BW oder Treckingrucksack, letzterer ist auf jeden Fall angenehmer zu tragen. Nachteil bei herkömmlichen Rucksäcken ist der Umstand das alles „von oben“ verstaut werden muss.

Bei kleinen Detektoren ist das sicher noch praktikabel, bei sperrigen Detektorgestängen, Elektronikboxen und Suchspulen kann das aber leicht mal am Nervenkostüm zerren. Zudem kann diverses Grabungswerkzeug das Gerät oder das Kabel beschädigen. Hier gibt es zum Glück Alternativen.


Entweder einen Rucksack der ein großes Hauptfach und vergleichsweise große Zusatzfächer hat oder Rucksäcke die wie eine Tasche, der Länge nach, geöffnet werden aber auf dem „Boden“ ein Tragegeschirr besitzen. Letzterer wird von der Firma SALEWA angeboten (bekannter Bergsportausrüster).
Ich selbst benutze diesen und möchte ihn keinesfalls mehr missen, da er leicht, trotzdem strapazierfähig und preiswert ist, was in der Kombination leider nicht oft anzutreffen ist.

 

Alle mit * gekennzeichneten Ausrüstungsgegenstände finden sich in auch in meinem Onlineshop


 

Das „Outfit“

 

Ich appelliere prinzipiell gegen Volltarnkleidung beim Sondengehen, auch wenn diese in der Szene ganz gerne getragen wird.
Man sollte sich vor der Wahl seiner Sondengängerkleidung ein paar Argumente gegen Volltarnkleidung anhören.

Man stelle sich folgende Situation vor:
Man geht spazieren und erblickt plötzlich einen Typen in voller Tarnmonteur mit einem langen „Stock“ den man ggf. sogar als Detektor erkannt hat. Der Typ merkt das er beobachtet wird – und sucht vielleicht jetzt das Weite.
Was würde man selbst denken wenn man an der Stelle des Spaziergängers ist?
Bestimmt nichts positives...
Erschwerend kommen reißerische Medienberichte dazu die von vermummten Raubgräbern mit Metallsonden berichten. Wenn die Kombination zustande kommt, ist der Griff zum Handy und die Wahl der nächsten Polizeidienstelle eine nicht unwahrscheinliche Konsequenz!

Gegen eine Tarnjacke oder Weste ist nichts einzuwenden, die ist ja zur Zeit sogar modisch. Bei den Beinkleidern sollte man sich aber auf „Uni“ beschränken oder einen der neuen Tarnmuster wählen die „salonfähiger“ sind. Richtig zivil geht die gute alte Jeans, allerdings sind die 100% Baumwolle nur an warmen, trockenen Tagen zu empfehlen, also weder bei brütende Hitze noch bei Regen.

 

Mein "Outfit"


Outdoorfunktionskleidung ist hier besser geeignet. Aber es muss nicht unbedingt Fjal Raven oder Jack Wolfskin sein.
Ich favorisiere alle Kleidung die aus der Stoffkombination 65 % Polyester + 35 % Baumwolle (kurz – 65/35) besteht.
Sehr brauchbare Hosen aus 65/35 gibt es neu für rund 25 Euro, Jacken und Hemden liegen im vergleichbar niedrigen Preislevel. Der wesentliche Vorteil gegenüber BW-Klamotten & Co liegt an der ebenfalls hohen Strapazierfähigkeit, aber dazu gepaart mit einer unglaublich schnellen Trocknung von Wasser und Schweiß.


Dornen und manche Zecken hat hier zudem Schwierigkeiten hängen zu bleiben, da der Stoff recht glatt ist. Das merkt man besonders wenn die Hose mal komplett nass geworden ist und man sich noch problemlos drin bewegen kann. Eine reine Baumwollhose „rutscht“ dann nicht mehr wirklich, abgesehen von der vergleichsweise langen Trockenzeit gegenüber 65/35.
65/35 Kleidung gibt es in allen Farben, auch in gedecktem grün, schwarz oder sandfarben. Ich persönlich trage häufig eine sand- oder olivfarbene Hose und ein hellgrünes Jägerhemd aus gleichem Material (siehe Bild).

Kurze Hosen mögen grade im Sommer angenehmer sein, aber man sollte weder die Sonne noch kratzende und stechende Vegetation, noch Plagegeister wie Mücken und Zecken außer Acht lassen!

Schuhwerk
Wenn man das Hobby Sondengehen länger als ein Wochenende ausüben möchte so sollte man an den passenden Schuhen nicht sparen. Spätestens wenn der Acker stark verworfen oder der Hügel doch höher war als man dachte macht sich gutes Schuhwerk bezahlt. Dabei ist es unerheblich worin man am besten Laufen kann es sollte nur bequem und praktikabel sein.
Unbedingt vermeiden sollte man aber Schuhe mit Stahlkappen! Wer damit mal sondeln war weis warum ich diese Warnung ausspreche! :-)

Handschuhe sind nicht Jedermans Sache, sollten aber in Erwägung gezogen werden und zumindest als Prophylaxe eingesteckt werden, es ist recht schmerzhaft und heilt zudem recht schlecht wenn man in einem Grabungsloch z.B. in einen abgebrochenen Limonadenflaschenhals (mit Alukappe) greift...

Eine Kopfbedeckung kann man eigentlich zu jeder Jahreszeit tragen. Im Sommer schützt diese vor einem Hitzschlag oder Sonnenbrand oder gegen Mücken, Schnacken und Zecken, auch als Schweissfänger ist eine Kopfbedeckung nicht zu unterschätzen. Im Winter hilft sie gegen einen zu kühlen Kopf und eisigen Wind. Und im Herbst wird der ein oder andere Regenschauer dadurch erträglicher. Als Kopfbedeckung eignet sich jede Kappe, jeder Hut, jedes HAD-Tuch solange es nicht aus Plastik besteht. Bei der Anschaffung sollte man jedoch darauf achten das ein etweig getragener Kopfhörer dann immer noch bequem sitzt!

 


 
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