|
Tesoro-Cibola
Erste
Eindrücke:
Der
Cibola ist ein wirklich gelungener "Wurf" von Tesoro,
füllt hervorragend die Lücke zwischen der normalen µMax-Serie
und den Spitzendetektoren Tejon und Lobo auf und bietet auch dem
sparsameren Sondengänger ein Gerät in der oberen Leistungsklasse.
Das Preis-Leistungsverhältnis ist sehr gut!!
Der
Cibola kann als Nachfolger des Tesoro-Conquistadors angesehn werden,
wobei er dem Conquistador leistungsmäßig überlegen
ist.
Zum
Design und zum Aufbau brauche ich hier ja nicht viel zu sagen, das
sieht man ja auf den Bildern.
Das
Gestänge lässt sich am Anfang etwas schwer ineinanderschieben,
dies verschwindet aber mit der Zeit. Dafür quietscht und wackelt
aber auch nichts mehr!
Nach
ersten Tests muß ich feststellen, dass mich der Cibola bereits
sehr postiv überrascht hat!
Leistung:
Die
(gemessene) Leistung liegt knapp hinter der des Tejon und des Lobo!!
Im Vergleich zur "normalen" µmax-Serie ist der Cibola
etwa 3 mal so stark in der Sendeamplitude (einfach gesagt: der Ausgangsleistung).
Das
spiegelt sich dann auch direkt in den Luft-Reichweitetests wieder,
die ich natürlich sofort gemacht habe.
Der
Reichweitentest hat ergeben das der Cibola zumindest im Lufttest
den Werten des Tejons nicht viel nachsteht. Lediglich die Empfindlichkeit
auf dünne Silbermünzen (Bsp. Braktate) ist etwas schwächer
als beim Tejon.
Der
Bodentest ist da schon aussagekräftiger. Die Empfindlichkeit
ist bei Gold und Silber etwas geringer als beim Tejon, jedoch höher
als bei der bisherigen µmax-Serie.
Diskriminator:
Eine
weitere Überraschung zeigte sich bei der Problematik, wenn
Eisen mit Nicht-Eisen zusammenliegt.
Getestet
wurde mit 3 verschieden großen antiken Nägeln (geschmiedet)
und einem Denarius (römische Silbermünze) [siehe
Bild]. Hierbei stellte sich heraus, dass die Nägel alleine
für sich sicher ausgeblendet werden bzw. ein typisches Knackgeräusch
abgeben.
Wenn
man jetzt aber den Denarius mit den einzelnen Nägel zusammenbrachte,
gab es eine eindeutig positive Anzeige, dies sogar, wenn Nagel und
Münze elektrisch miteinander verbunden waren! Dies
schaffen nur sehr wenige Detektoren und leider auch nicht alle Geräte
von Tesoro.

Zusammenfassung
und Anmerkungen
Der
Cibola könnte sich auf Grund der technischen Daten und des
vergleichsweise geringen Anschaffungspreises zu einem hervorragenden
Detektor für die Antiksuche entwickeln. Auch ist er wegen seiner
sehr einfachen Bedienung ein idealer Detektor für die Arbeit
auf archäologischen Verdachtsflächen und im Planum.
Des
weiteren eignet sich der Cibola aber genau so gut zur Suche nach
Militaria, da er durch die Umschaltung von Disk auf Allmetall und
über die Einregelung des Grundarbeitstones (Threshold) über
eine sehr hohe Empfindlichkeit im Allmetallbereich verfügt.
Die
Laufruhe des Cibolas, auch auf mineralisierten Untergründen,
ist extrem gut und vergleichbar mit der des Tesoro-Silver und Lobo.
Bei
Verwendung der optional anschließbaren 25x30 cm Doppl-D-Suchspule
ist ein wahrer Reichweitensprung messbar! Die bekannte Kleinteilempfindlichkeit
nimmt dabei nicht ab!!
Diese
Suchspule eignet sich aber nur für den Anwender, der mindestens
einen ordentlichen Spaten mitnimmt, mit Mauerhammer und
Klappspaten ist man, bei größeren und tieferliegenden
Metallobjekten, da oft fast aufgeschmissen ;-)
Naturgemäß
ist der Cibola mit dieser Suchspule aber etwas kopflastig und das
sonst sehr ausgewogene Gewicht und gute Handling des Cibola leidet
etwas darunter.
Zurück
zur Testbericht-Übersicht
|