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Jeder
fängt mal "klein" an....
Als
ich mit dem Sondeln begann, brauchte ich schnell ein vernünftiges
Grabungswerkzeug.
Meine erste Idee war ein Kampfmesser in Rambomanier.
Mit diesem Gerät grub es sich recht gut. Doch wehe, der Boden
wurde hart und steinig, oder dickere Wurzeln versperrten den Weg.Dann
wurde die Arbeit zur Qual.
Ich hatte weder genug Hebelweg um das Objekt aus dem Boden zu befördern,
noch genug Schwungmasse um tief genug ins Erdreich vorzudringen.
Irgendwann sah ich bei einem Sondlerkollegen einen Maurerhammer
mit dem er die Objekte aus dem Boden holte.
Natürlich musste ich den Hammer ausprobieren und war von der
Leichtigkeit mit der man arbeiten konnte positiv überrascht.
Also landete das Messer in der Rumpelkiste und ein Maurerhammer
wurde gekauft.
Die Vorteile waren überzeugend.
Doch die Nachteile verärgerten mich manchmal eben auch. Die
"Baumarktbilligprodukte"
verbogen schnell bei Hebelbewegungen. Und wenn man ein tieferes
Loch graben musste war der Stiel zu kurz und die Haue unvorteilhaft
geformt.
..und
damit soll man vernüftig graben können??
Beim
stöbern im Internet geriet ich dann auf die Homepage vom Eifelsucher,
der u.a. Eispickel von Stubai im Programm hat.
Etwas skeptisch, aber dennoch neugierig wollte ich mir dieses Werkzeug
wenigstens mal ansehen . Also machte ich einen Termin bei Thomas
Schwarz.
Als ich den Pickel dann das erste mal in der Hand hielt, war ich
skeptischer als zuvor.
Das Ding war groß und viel zu leicht. Das konnte doch nichts
aushalten.
Weit gefehlt!
Der
Eifelsucher überließ mir seinen privaten Blue-Star Eispickel
für einige Tage zum testen, das mich erfreute aber gleichzeitig
erstaunte, zumal "seiner" schon deutliche Gebrauchsspuren
trug und ich meine Zweifel hatte ob gerade dieser meine Tests überstehen
würden....
Herrlich!!
- Endlich das richtige Grabungswerkzeug!
Nichts desto trotz nahm ich das Werkzeug mit auf die Suche und
schonte es kaum.
Das Graben war verblüffend einfach. Egal ob ich etwas oberflächennahes
ausgrub, oder mich in größere Tiefen vorarbeiten musste;
Die Arbeit mit dem Eispickel ging leicht von der Hand und war
äußerst effizient.
Mittlerweile habe ich natürlich einen eigenen Eispickel vom
Eifelsucherteam und ich möchte das Teil nicht mehr missen!
Mit der Stahlspitze am Ende des Aluschaftes kann man auch größere
Dinge aus dem Boden hebeln. Selbst als ich darauf herumsprang um,
wie ich später mit Verdruss merkte, ein Teil eines alten gusseisernen
Ofens aus dem Boden zu hebeln, hinterließ es keine sichtbaren
Verschleiß- oder Knickspuren am Werkzeug.
Baumwurzeln lassen sich sauber und mühelos durchtrennen. Und
mit der Pickelspitze dringt man schnell tief in den Boden ein.
Wenn
man mal einen Stein erwischt, fliegen zwar die Funken, jedoch ist
der daraus resultierende schlimmste Verschleiß nicht mehr
als ein Kratzer auf der Brünierung.
Grundsätzlich
ist der Stubai Eispickel ein verblüffend präzises und
vor allem robustes Grabungswerkzeug. Abgesehen davon ist es eine
hervorragende Hilfe beim Suchen und bei der Begehung von Hängen
und anderem unwegsamen Gelände.
Fazit
Bisher habe ich kein besseres (und bei näherer Überlegung
auch kein günstigeres..) Arbeitgerät zum Graben gefunden
und bin auch sehr zufrieden damit.
Grüße
vom Pattrick aus dem Vorgebirge
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