Metallsuchgeräte, Sondengehen, Schatzsuche, Ortungstechnik, Thomas Schwarz

 

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Mein Erfahrungsbericht mit dem Stubai Eispickel (von Pattrick)

 

Jeder fängt mal "klein" an....

Als ich mit dem Sondeln begann, brauchte ich schnell ein vernünftiges Grabungswerkzeug.
Meine erste Idee war ein Kampfmesser in Rambomanier.


Mit diesem Gerät grub es sich recht gut. Doch wehe, der Boden wurde hart und steinig, oder dickere Wurzeln versperrten den Weg.Dann wurde die Arbeit zur Qual.
Ich hatte weder genug Hebelweg um das Objekt aus dem Boden zu befördern, noch genug Schwungmasse um tief genug ins Erdreich vorzudringen.


Irgendwann sah ich bei einem Sondlerkollegen einen Maurerhammer mit dem er die Objekte aus dem Boden holte.
Natürlich musste ich den Hammer ausprobieren und war von der Leichtigkeit mit der man arbeiten konnte positiv überrascht.
Also landete das Messer in der Rumpelkiste und ein Maurerhammer wurde gekauft.
Die Vorteile waren überzeugend.


Doch die Nachteile verärgerten mich manchmal eben auch. Die "Baumarktbilligprodukte"
verbogen schnell bei Hebelbewegungen. Und wenn man ein tieferes Loch graben musste war der Stiel zu kurz und die Haue unvorteilhaft geformt.

..und damit soll man vernüftig graben können??

Beim stöbern im Internet geriet ich dann auf die Homepage vom Eifelsucher, der u.a. Eispickel von Stubai im Programm hat.
Etwas skeptisch, aber dennoch neugierig wollte ich mir dieses Werkzeug wenigstens mal ansehen . Also machte ich einen Termin bei Thomas Schwarz.


Als ich den Pickel dann das erste mal in der Hand hielt, war ich skeptischer als zuvor.
Das Ding war groß und viel zu leicht. Das konnte doch nichts aushalten.
Weit gefehlt!

Der Eifelsucher überließ mir seinen privaten Blue-Star Eispickel für einige Tage zum testen, das mich erfreute aber gleichzeitig erstaunte, zumal "seiner" schon deutliche Gebrauchsspuren trug und ich meine Zweifel hatte ob gerade dieser meine Tests überstehen würden....

Herrlich!! - Endlich das richtige Grabungswerkzeug!
Nichts desto trotz nahm ich das Werkzeug mit auf die Suche und schonte es kaum.
Das Graben war verblüffend einfach. Egal ob ich etwas oberflächennahes ausgrub, oder mich in größere Tiefen vorarbeiten musste; Die Arbeit mit dem Eispickel ging leicht von der Hand und war äußerst effizient.


Mittlerweile habe ich natürlich einen eigenen Eispickel vom Eifelsucherteam und ich möchte das Teil nicht mehr missen!


Mit der Stahlspitze am Ende des Aluschaftes kann man auch größere Dinge aus dem Boden hebeln. Selbst als ich darauf herumsprang um, wie ich später mit Verdruss merkte, ein Teil eines alten gusseisernen Ofens aus dem Boden zu hebeln, hinterließ es keine sichtbaren Verschleiß- oder Knickspuren am Werkzeug.
Baumwurzeln lassen sich sauber und mühelos durchtrennen. Und mit der Pickelspitze dringt man schnell tief in den Boden ein.

Wenn man mal einen Stein erwischt, fliegen zwar die Funken, jedoch ist der daraus resultierende schlimmste Verschleiß nicht mehr als ein Kratzer auf der Brünierung.

Grundsätzlich ist der Stubai Eispickel ein verblüffend präzises und vor allem robustes Grabungswerkzeug. Abgesehen davon ist es eine hervorragende Hilfe beim Suchen und bei der Begehung von Hängen und anderem unwegsamen Gelände.

Fazit
Bisher habe ich kein besseres (und bei näherer Überlegung auch kein günstigeres..) Arbeitgerät zum Graben gefunden und bin auch sehr zufrieden damit.

 

Grüße vom Pattrick aus dem Vorgebirge

 

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